28. September 2017

Anträge der Stadträtin

Leer, den 26.04. 2017

  

Hiermit beantrage ich,

  1. dass die Ausbaupläne für den Logaer Weg den Ratsmitgliedern zur Kenntnisnahme zugesandt werden.

 

Begründung: Ohne Kenntnis der Ausbauplanunterlagen kann der Rat keinerlei Entscheidungen treffen, z.B. über die Ausschreibungsformalitäten oder die Ausschreibung selbst.

 

  1. dass den Ratsmitgliedern Auskünfte erteilt werden über die von der Stadt schon getätigten Grundstückseinkäufe bezw. auch über die Verkaufszusagen, damit sich die Ratsmitglieder ein Urteil darüber erlauben können, welche Strategien sinnvoll wären, um -falls dies erforderlich wäre- weitere Anlieger gegebenenfalls zu einem Grundstücksverkauf zu motivieren.

     

Begründung: Ohne Kenntnis der Fakten vor Ort, kann der Rat kein Urteil über die Ausbaupläne fällen.

 

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn diese Unterlagen möglichst bald den Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden könnten.

 Uschi Stevens-Kimpel

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Leer, den 03.03. 2017

 

 

Hiermit beantrage ich, dass die Planung für den Logaer Weg im Interesse der Anwohner noch einmal überprüft und geändert wird. Die Planung stellt eine Gefährdung von Menschenleben dar

(aufgrund der Verlegung des Fahrradweges auf die Straße und die Verführung zum Durchrasen der Straße für Autos) und widerspricht dem Allgemeinwohl der Anlieger.

 

Ich stelle den Antrag darauf, dass

  1. ein Fahrradweg durchgehend auf einer Seite geführt wird, der durch Farbgebung im Material vom Gehbereich abgegrenzt ist

  2. dass in prekären Zonen z.B. entlang des Julianenparkes durch eine Tempolimitierung die Verkehrsraserei minimiert wird

  3. dass am Julianenpark eine Fußgängerampel eingerichtet wird, um das Tempo herabzusetzen

  4. dass das Parken entlang des Julianenparkes untersagt wird

 

 

Begründung:

 

Die jetztige Planung widerspricht den Interessen der meisten Anlieger der Straße, dadurch dass ihnen Lärm und Unkosten aufgebürdet werden und gleichzeitig der Wert iherer Grundstücke sinkt.

 

Der Logaer Weg darf nicht als Entlastungsstrecke für andere Straßen und zu einer Rennstrecke werden.

Das größte Problem jedoch ist, dass der Logaer Weg zu einem Gefahrenweg für die nichtmotorisierten Nutzer, insbesondere für Kinder, ältere und unsichere Menschen und Menschen mit Behinderung wird. Am Logaer Weg liegen mehrere Schulen, ein heilpädagogischer Kindergarten, eine Begegnungsstätte für Körperbehinderte, ein Kinderheim, ein Platz zum Ballspielen etc. Die geplante Verlegung des Fahrradweges auf die Straße stellt eine enorme Gefährdung dieser beschützenswerten Menschen dar.

 

UschiStevens-Kimpel