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07. Januar 2017  

Listenwahl

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Franziska Junker


Bewerbung zur Listenaufstellung für Bundestagswahl 2017


Elend im Alter und Rente ist eng an die Abwärtsentwicklung der Reallöhne gebunden.Die Bundesregierung hat sich mit der Menge von Leiharbeit
und unwürdig bezahlter Teilarbeit schön gerechnet. Aber Wenn ich mit
meinen Kolleginnen und Kollegen als Betriebsrätin ins Gespräch komme, bekomme
ich die pure Angst zu hören: Um Arbeit

splätze und die Zukunft ihrer Familien.
Sie sind, wie es Prof Butterwege sagt,

nur eine Krankheit oder eine Insolvenz
von der Armut entfernt. Und viele Wählerinnen und Wähler sind bereits
außerhalb jeglicher sozialer Sicherheit. Ob sie wählen gehen, ob sie Rechte wählen
oder uns, hängt von unserer verständlichen Sprache ab und von glaubwürdigen Vertretern.
Sahra Wagenknecht hat

gezeigt, wie es geht. Sicherheit im Alter und Stärkung des
Sozialstaats ist ohne härtere Besteuerung der Superreichen nicht zu haben.


Ich möchte drei Punkte nennen, die für mich in diesem Zusammenhang sehr wichtig sind:
Unsere Forderung nach einem Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde, der Kampf gegen
Leiharbeit und Werkverträgen und die Abschaffung sachgrundloser Befristungen.
Diese drei Themen müssen im anstehenden Bundestagswahlkampf von uns
nach vorn gestellt werden. Wir müssen klarmachen,


• Die LINKE ist die Mindestlohnpartei. Nur mit 12 Euro ist garantiert, dass Beschä

ftigte nach 45 Beitragsjahren eine Rente erhalten, die oberhalb des sogenannten
Grundsicherungsniveaus liegt und damit Altersarmut verhindert.
• Die LINKE ist die Partei, die gegen Leih- und Werkvertragsarbeit ist.
• Die Linke ist die einzige Partei, die sachgrundlose Befristungen verbieten will.


Als Verdi Vertreterin im Landesfachgruppenvorstand Häfen bin ich der Meinung:
Wir müssen mit einem klaren sozialen Profil in den Bundestagswahlkampf ziehen
und die Gewerkschaften auffordern, sich an konkreten gesellschaftlichen
Reformprojekten zu beteiligen. Dann nämlich würden diese durchsetzbar und eine wirkliche Alternative für unser Land.


Wir müssen die Sorgen unserer Mitmenschen ernst nehmen und ganz entschieden
für sichere Arbeitsplätze mit fairer Entlohnung sorgen. Als
- engagierte Frau und Mutter dreier Kinder, die um Betreuungsplätze gekämpft hat.
- als selbständige Kleinunternehmerin, die ihr Geschäft aufgeben musste, weil ein
Supermarkt im Nachbardorf die Preise unterboten hat.
- als Familienernährerin, die durch Beschäftigung in einer Leiharbeitsfirma ihrer Familie
die Hartz IV- Falle ersparen konnte.
- als solidarische Landfrau, die mit den Bäuerinnen und Bauern gemeinsam für
angemessene Milchpreise kämpft.
- als Mitglied im Gemeinde- und Betriebsrat, sich für die Belange der Mitmenschen
engagiert, bin ich eine Kämpferin an der Basis, die die Nöte der Bevölkerung am eigenen
Leib und im direkten Umfeld erfahren hat.

 

Mit der Gründung der WASG 2004 und der Gründung unserer Partei, DIE L

INKE 2006 begann in den Vorständen meine politische Arbeit. Zurzeit bin ich für DIE LINKE, in folgenden Gremien aktiv:
- Gemeinderat Neukamperfehn
- Landesvorstand Niedersachsen
- Kreisvorstand Leer
- LAG Agrar- und Landwirtschaft
Darüber hinaus bin ich aktiv in
- Bürgervereinen
- als Patin im Verbund Ausbildung Ostfriesland
- Betriebsratsmitglied und Verdi Tarifkommission, sowie Fachgruppenvorstand tätig.


Ich bin 1963 in Ostfriesland geboren, seit 32 Jahren verheiratet, Mutter von 3 erwachsenen Kindern und Oma von einem Enkel.
10 Jahre war ich selbständig mit einem Einzelhandel.


Mein Leben verlief nicht vom Kreissaal in den Hörsaal - dann in den Plenarsaal. Dazwischen lag bei mir die harte Berufserfahrung. Und Ihr wisst, ich spreche hier so, wie ich es im Betrieb tue. Das ist auch die Sprache derer, deren Leben beschädigt wurde durch Hartz IV und Angst vor morgen.
Und diese Sprache täte im Bundestag auch ganz gut. Darum bitte ich um eure Stimme.