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Für den Frieden zu kämpfen ist notwendig und nicht kriminell!

Heute wurde die Lüneburger Friedensaktivistin, Clara Tempel, aus der Justizvollzugsanstalt Hildesheim entlassen. Gemeinsam mit anderen hatte sie die Atomwaffenübungen der Luftwaffe im Fliegerhorst Büchel behindert. Sie wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, die sie nur teilweise beglich. Einen Teil der Strafe verbüßte sie im Gefängnis.
Rita Krüger, Mitglied im Landesvorstand der Partei DIE LINKE Niedersachsen und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Hildesheim besuchte die tägliche Mahnwache für den Frieden vor der JVA: „Wir freuen uns, dass Clara wieder frei ist und wissen, dass sie ihr Engagement weiter fortsetzten wird. Während der gesamten Haftzeit haben viele Friedensaktive vor der JVA ihren Protest in Form einer Mahnwache, Lesungen, Filmvorführungen und vielen Gesprächskreisen organisiert.
Für DIE LINKE Niedersachsen ist klar, die atomare Aufrüstung ist einer der größten Gefahren unserer Zeit. Sich für Abrüstung und gegen jegliche Aufrüstung einzusetzen ist zwingend erforderlich.
Thorben Peters, stellv. Landesvorsitzinder der LINKEN Niedersachsen und Kreisvorsitzender der LINKEN Lüneburg erklärt: „Schon immer wurden Menschen für richtige Überzeugungen verurteilt. Das war beim Kampf gegen die Sklaverei, die Rassentrennung oder für Demokratie nicht anders. Clara ist für eine atomwaffenfreie Welt ins Gefängnis gegangen, um aufzurütteln und für Abrüstung zu werben. Statt Clara Tempel zu verurteilen, hätte der Luftwaffe die irrsinnigen Übungen mit Massenvernichtungswaffen untersagt werden müssen.“
Hintergrund:
Auf dem Fliegerhorst Büchel lagern bis zu zwanzig der B61-4-Atombomben. Deutsche Tornadopiloten des Taktischen Lufwaffengeschwaders 33 trainieren dort regelmäßig den Abwurf dieser Massenvernichtungswaffen. Sie sind im Ernstall verpfichtet, die Atombomben auf Befehl der NATO von deutschem Boden aus im Zielgebiet abzuwerfen. Das ist nur möglich, weil die Bundesregierung sich freiwillig an der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO beteiligt.

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